Links

Allgemein:
http://www.happypainting.net
http://www.childsafe-cambodia.org

Transport:
http://www.giantibis.com

Khmer Rouge:
Gerichtsverhandlungen der Roten Khmer: http://www.eccc.gov.kh/en
Kambodschanisches Völkermord-Programm der Universität Yale: http://www.yale.edu/cgp
Kambodschanischer Gerichtshof: http://www.cambodiatribunal.org
Killing Fields – Choeung Ek Völkermord-Gedenkzentrum: http://www.cekillingfield.com

Kontakte, Adressen

Im Allgemeinen muss man sich keine Sorgen machen, wenn man in Kambodscha reist. Wir hatten nie Schwierigkeiten. In den Hotels hilft man gerne weiter, wenn es um Tuk-Tuk oder Taxi, Busbuchungen (unbedingt mindestens 1 Tag im Voraus) und Pickup-Service geht. Sogar Flugbuchungen werden meist ohne Aufschlag durchgeführt.
Es ist immer gut, wenn man ungefähre Preise erfragt, damit man dann mit dem Tuk-Tuk oder Taxi gut verhandeln kann und nicht das Gefühl hat übers Ohr gehauen zu werden.

Hier eine Liste der von uns genutzen und für gut befundenen Taxi- und Tuktukfahrer, Guides, Hotels und Restaurants:

Taxi Bangkok Intern. Airport – Poipet (Cambodia Border):
Kontakt über http://www.globaltravelmate.com:
Mr Korrakod, his phone number is +66 (0) 844692371
Preis: 1900 baht

Bus:
Für uns war Giant Ibis die beste und sicherste Buslinie in Kambodscha. Sie haben ganz neue Busse und bieten viel Platz.
http://www.giantibis.com

Battambang:
Guide Mr. Sak
tel: +855(0)12599890
email: sanvasak@yahoo.com
Sak ist sehr gebildet und ein herzensguter, lieber Mensch. Wir haben unseren ersten Tag in Kambodscha mit ihm verbracht und er hat uns sehr viel über das Land, die Khmer Rouge, Battambang und das tägliche Leben erzählt. In diesem Tag haben wir ihn sehr schätzen gelernt! Er spricht ausgezeichnet Englisch und organisiert alles perfekt.

Phnom Penh:
Tuk-Tuk driver Mr. Wannak Sam
Tel: +855(0)89900107
email: wannak_sam@yahoo.com
Sehr verlässlicher und vertrauenswürdiger Tuk-Tuk-Fahrer. Er fährt sehr sicher und spricht gut Englisch. Hat auch Tipps für Ausflüge und hat uns zu einem ausgezeichneten Restaurant mit sehr gepflegtem Ambiente gebracht, dessen Namen ich leider nicht notiert habe.

La Belle Indochine
kleines Lokal in einer Seitengasse zur Riverfront. Sehr nett und gut zu Essen. Ein paar Schritte vom Sisowath Quay weg und die Preise sind VIEL günstiger.
Corner Street 144 and Sisowath Quay, River Front, Phnom Penh

Siem Reap (Ankor):
Neth Socheata Hotel
#284, St. 2Thnou, Mondol I Village, Sangkat Svay Dangkum, Siem Reap City (East of old Market Center)
Tel: +855(0)63963294, Fax +855(0)63963295
email: booking@nethsocheatahotel.com
http://www.nethsocheatahotel.com
sehr nettes familiäres Hotel mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Besitzer spricht Deutsch. Das Personal ist sehr hilfsbereit. Auch buchbar über booking.com. Liegt in einer ruhigen Gasse, nur ein paar Schritte vom Old Market und von der Pub-Street Area entfernt (wer es mag). Sehr zu empfehlen das kleine angeschlossene Restaurant!! Hier haben wir ausgezeichnet gegessen zu günstigen Preisen!!

Tuk-Tuk driver Mr. Phally (sprich Pallí, Betonung auf dem i)
Tel: +855(0)12 516103
email: phallytuktuk@yahoo.com
http://www.tuktukdriver.com
Sehr freundlich, gutes Englisch, immer gekühlte Erfrischungstücher und kaltes Wasser zu trinken – Man weiß es zu schätzen, wenn man die Tempelanlagen besichtigt!!!

Sihanoukville (Küste):
Cabbage Garden Restaurant
Wirklich günstig und ausgezeichnete Küche!! Vorallem Khmer besuchen dieses Lokal, es wird aber englisch gesprochen und auch die Speisekarte ist auf englisch.
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Swissgarden Café & Guesthouse
Mittahapeap 2 Sangkat 4, Ochheuteal Beach and Serendipity Beach, Sihanoukville
zu buchen auch über Booking.com
zwei Schweizer Aussteiger führen dieses Guesthouse. Nicht weit zum Strand mit vielen guten günstigen Lokalen mit Sonnenuntergangsblick. Sehr sauber und eine wahre Oase. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt!

Ream Beach Guesthouse
ca. 1/2 Stunde von Sihanoukville entfernt im Ream National Park. Eine Oase der Ruhe.
+855 (0)346333896, mobile: +855 (0)977274510
email: adipettini@libero.it
http://www.reambeachguesthouse.com

Kep (Küste):
Achtung – in Kep gibt es keinen ATM. Unbedingt Bargeld mitnehmen!!
Kep ist um einiges teurer als andere Orte. Vorallem Achtung bei Strassenlokalen, die Preise sind teilweise unverschämt.
Unbedingt kosten, wenn in Kep: Crabs with green Kampot Pepper

Breezes:
Asian, Khmer und Fusion Food. Einer von ‚Cambodia’s top tables‘, Lage direkt am Meer mit Bademöglichkeit.
zwischen Kep Beach und Ferry Pier gelegen.
Tel: 016 251454, 097 6759072

Crab-Market:
einfach dem Tuk-Tuk-Fahrer sagen. Er findet dort hin.
Malispich Restaurant
tel: 012 359434
sehr günstig für Kep und sehr gut

Kimly Restaurant
tel: 012 345753
auch einer von ‚Cambodia’s Top Tables‘. Gutes Preis Leistungsverhältnis. Ausgezeichnete Küche.

Riem Beach, scheiden tut weh

Die letzten 5 Nächte in Kambodscha. Die verbringt man am besten in einem Nationalpark am Meer.

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Jetzt, nach dieser Reise quer durch das Land, quer durch die bedeutungsvolle Geschichte tut diese Umgebung das Ihre. Jetzt arbeitet das Hirn auf Hochtouren und verarbeitet die unfassbaren Eindrücke. Das emotionale Chaos ordnet sich und plötzlich könnte man losheulen. Diese Tage tun der Seele gut! Eine Reise zu sich selbst.

Hier beginnt die Seele zu wandern. Mit dem Sonnenuntergang zieht sie los hinaus aufs Meer. Morgens kommt sie dann wieder, gemeinsam mit den ersten Sonnenstrahlen, wenn die Vögel langsam erwachen und die großen Fische frühstücken.

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Wir haben hier unsere Freunde getroffen. Liebe Freunde, die wir an ihrem letzten Tag bei Marco noch getroffen haben und die dann 2 Tage verlängert haben: Carolyn und Nigel aus Cornwall. Zwei wunderbare Menschen mit denen wir uns stundenlang unterhalten konnten und uns ging nie der Gesprächsstoff aus. Wir konnten auch wunderbar nichts reden und in uns gehen. Ich vermisse sie jetzt schon sehr.

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Und Marco unseren Gastgeber vermisse ich auch. Ein schräger Vogel, soooo liebenswert und so italienisch. Ein Mensch mit einem abenteuerlichen Leben, dessen Geschichten uns bis Mitternacht wach hielten. Es war, als hätte ich endlich einen dieser Abenteurer und Weltentdecker getroffen, deren Bücher ich als Kind verschlungen habe.

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Kep

Breite Strassen, allerdings nur ganz wenige asphaltiert. Strandpromenaden wie für 10.000 Sommerfrischler, zum Teil noch im Bau. Aber wenn man von Sihanoukville kommt kann der Minibus maximal 50 km/h im Schnitt fahren, weil die Straßen so schlecht sind. Jetzt ist Hochsaison hier und man kann die Gäste zählen.

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Wo der Pfeffer wächst

Wir waren heute auf einer Pfefferplantage. Jetzt ist gerade die Zeit wo der grüne frische Pfeffer zu ernten ist. Der Schwarze Pfeffer ist der im Feber geerntete und dann getrocknete Pfeffer. Es gibt dann noch roten Pfeffer und weißen. Pfeffer aus Kampot zählt zu den besten der Welt und hat sogar ein Geografisches Ursprungszertifikat, wie zb Champagner oder Parmesan.

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nach unserer Tour waren wir noch am Crabmarket in Kep um was Leckeres zu essen. Na was wohl? Chicken mit grünem Kampotpfeffer für Joi und Garnelen mit grünem Kampotpfeffer für mich.
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Ab in den Jungle

Heute sind wir in Kep und im Jasmine Valley, unserem Guesthouse angekommen. Es ist sehr warm und wir sind hier wirklich mitten im Jungle. Unsere Hütte ist nach oben offen und Strom gibt es gerade genug für einen kleinen Ventilator.

Beim Guesthouse gibt es auch einen kleinen Teich mit nibbling Fish. Man lässt die Füße hineinhängen und die Fische knabbern alle alten Hautzellen und die Hornhaut ab. Das kitzelt ziemlich. Und die Fische sind ganz schön groß. Wenn dann aber der große Goldfisch auch noch glaubt, dass er ein nibbling Fish ist, dann zieh ich die Füße ein.20121203-090330.jpg

Wir haben erstaunlich gut geschlafen. Es war angenehm kühl und wir hatten ein intaktes Moskitonetz. Da fühlt man sich gleich ein bisschen sicherer wenn man es immer wieder an den Rucksäcken rascheln hört. Dabei haben wir die Seife eh raus genommen, weil die scheinbar die Lieblingsspeise der Jungelratten ist.

Dann hat es kleine Eidechsen geregnet. Zuerst war an den Dachbalken ziemlich ein Wirbel, dann haben wir zwei ziemlich große Eidechsen dort entlang rasen sehen. Auf einmal fällt eine kleine Eidechse aufs Bett und zischt in meine Tasche, die dort gelegen ist. Während ich meine Füße einziehe und ganz verschreckt in ihre Knopfaugen schaue, fällt noch eine kleine runter. Diesmal vor das Bett. Jetzt springt Joi, der da gerade eben gestanden ist. Die kleinen Eidechsen sind süß. Ungefähr so groß wie ein Gecko und einen gestreiften Schwanz. Trotzdem mag ich es nicht, wenn sie mir über die Füße läuft. Ich bin halt ein Stadtkind.
Kurz später wussten wir auch, warum die Fiecherln so aufgeregt waren. Durch ein Loch im Dach schaute eine grüne Schlange herein…. Wir haben uns dann vom Zimmer raus in die Hängematten nahe der Rezeption verzogen.

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Endlich Strand

Heute sind wir in Sihanoukville angekommen. Endlich gibt es wieder frische Luft, Wind, kein ständiges Gehupe und laute Musik, keine Bettler, einfach nur Ruhe! Was sind wir froh!

Wir wohnen bei Schweizern nahe des Strandes. Am Strand selber ist viel los, weil Wasserfest gefeiert wird und alles was konnte ans Meer gefahren ist.

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wir wohnen im Swissgarden Café und Guesthouse. Das ist einfach nur genial. Nicht weit vom Strand und Peter und Moni, die einem jeden Wunsch von den Augen ablesen. Dieser Frühstücksplatz wird kaum zu toppen sein.

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Leider ist das Meer wegen der Regenzeit noch ziemlich aufgewühlt und hat nicht die wunderschöne grüne Farbe. Aber am Strand entlang zu spazieren ist wunderbar. Wir sind über eine Stunde Richtung Osten gelaufen bis zum Otres Beach. Hier ist es ruhiger und es haben sich einige Bars, Restaurants niedergelassen, die einfachste Strandhütten vermieten. So sind es auch vorallem junge Leute, Backpacker aus aller Herren Länder, die sich hier treffen. Man kann gemütlich auf Liegestühlen liegen und Getränke bestellen.

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Auch am Ochheuteal Beach ist das möglich. Hier sind aber mehr Bettler und Strandverkäufer. Verkauft wird so einiges: Frische Früchte, Suppe, gegrillte Garnelen, gekochte Krabben, Fisch, Tücher, Sonnenbrillen …. Auch massieren kann man sich lassen.

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Besonders nett ist, dass man Großfamilien auf Ihrem Sonntagsausflug beobachten kann. Da fallen ca. 30 Menschen zwischen 1 und 90 Jahren ein und besetzen die langen Tische, die mit Liegestühlen und Sonnenschirmen schon auf die Gäste warten. Dann wird ausgepackt: gekochter Reis in rauhen Mengen und Getränke en mass. Die Strandverkäufer stürzen herbei und verkaufen gebratenen Fisch, Garnelen und Krabben. Natürlich erst nachdem Oma gekostet und für gut befunden hat. Dann essen alle.
Nun werden Badeshorts gekauft. Kambodschaner gehen mit komplettem Gewand ins Wasser. Also werden die neuen Short angezogen und meist die T-Shirts angelassen. Teilweise gehen die Mädchen auch mit ihren Jeans ins Wasser. Die drei alten Damen haben ein Schwimmoutfit mit: 1 lange, weite schwarze Hose und eine Bluse. So geht eine nach der anderen schwimmen, nachdem sie das ‚Badezeugs‘ weiter gegeben haben.

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Hier den Sonnenuntergang genießen und ausgezeichnet essen: Muscheln frisch vom Grill, Calamari, Garnelen (die ganz großen), fangfrischen Fisch, Krabben, … und kaltes Bier und gute Coctails zu wirklich günstigen Preisen. (2 US$ für einen großen Teller Muscheln!!)

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Ja auch das gibt es am Strand …